Referent*innen

Till Grüne-Yanoff (Vortrag 1. Tag)

Till-Grüne-Yanoff ist Professor an der Universität Stockholm und beschäftigt sich viel mit Wissenschaftstheorie und Entscheidungstheorie. Dabei fokussiert er sich zum einen auf die Frage nach der Modellierung in der VWL und anderen Sozialwissenschaften und zum anderen auf die Möglichkeit wandelnde Präferenzen, die in der neoklassischen Theorie als stabil und gegeben angenommen werden, zu modellieren.

Ulrich Kamecke (Kommentar Vortrag 1. Tag)

Urlich Kamecke ist Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin und dort Professor für Wirtschaftspolitik.  In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit der Spieltheorie und deren Anwendung auf Wettbewerbspolitik.

Tanja Egan-Krieger (Workshop 1. Tag)

Tanja Egan-Krieger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Universität Greifswald und hat ihre Dissertation über Normativität in den Wirtschaftswissenschaften geschrieben. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Fragen ökologischer Gerechtigkeit und ist Fellow am MeM – Denkfabrik für Wirtschaftsethik.

Friederike Habermann (Workshop 1. Tag)

Friederike Habermann ist promovierte Philosophin und Ökonomin. In ihrer Dissertation „Der Homo Oeconomicus und das Andere“ zeigt sie auf, wie der homo oeconomicus als Subjekt der neoklassischen Wirtschaftstheorie nicht nur das Stereotyp des männlichen, weißen Bürgers transportiert, sondern auch andere Identitäten in Relation dazu entstanden. Des Weiteren befasst sie sich in Büchern wie „Halbinseln gegen den Strom. Anders leben und wirtschaften im Alltag“ mit Ideen für eine Postwachstumsgesellschaft.

Hanno Pahl (Workshop 1. Tag)

Hanno Pahl habilitiert zu der Wissenschaftssoziologie der Wirtschaftswissenschaft und versucht zu beantworten, wie innerhalb der Wirtschaftswissenschaft Diskurse ablaufen. Seine Dissertation trägt den Titel „Geld in der modernen Wirtschaft. Marx und Luhmann im Vergleich“. Aktuell ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kolleg-Forschergruppe „Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamik und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften“ an der Universität Jena.

Claus Peter Ortlieb (Workshop 1. Tag)

Claus Peter Ortlieb ist emeritierter Mathematik-Professor an der Universität Hamburg und hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der mathematischen Modellierung in der VWL auseinandergesetzt und kritisiert eben diese Modellierung aus mathematischer Perspektive als unwissenschaftlich.

Andrea Maurer (Podium 1. Tag)

Andrea Maurer ist Professorin für Arbeits-, Organisations- und Unternehmenssoziologie an der Universität Trier. Sie habilitierte über „Herrschaft und soziale Ordnung“ und forscht zur Zeit vor allem zu einem soziologischen Ansatz an die Ökonomie. Dabei stellt sie unter anderem Fragen nach Herrschaftsordnungen.

Georg Weizsäcker (Podium 1. Tag)

Georg Weizsäcker ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der HU Berlin und war bis Ende 2012 im Vorstand des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er gilt als einer der führenden Vertreter*innen der Verhaltensökonomik und publiziert dazu in den führenden ökonomischen Fachzeitschriften.

Jakob Kapeller (Podium 1. Tag)

Jakob Kapeller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Linz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in wissenschaftstheoretischen Überlegungen zur Volkswirtschaftslehre sowie dem Verhältnis von orthodoxer und heterodoxer Ökonomietheorie. Außerdem kritisiert er die Journal-Kultur in der Ökonomie.

Martin Reinhart (Moderation des Podiums 1. Tag)

Martin Reinhart ist Juniorprofessor für Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung an der HU Berlin. In seiner Forschung untersucht er unter anderem die Mechanismen von peer-review Verfahren und die Abläufe und Mechanismen innerhalb von Forschung verschiedener Wissenschaften.

Carmen Losmann (Kino 1. Tag)

Carmen Losmann ist eine Filmregisseurin. In ihrem Film „Work Hard – Play Hard“ aus dem Jahr 2011 dokumentiert sie gegenwärtige Arbeitsverhältnisse – u.a. neue Form der Arbeitsorganisation und Methoden des Personalmanagements. Dazu filmte sie Szenen in zahlreichen Firmen.

Kathrin Röggla (Vortrag 2. Tag)

Kathrin Röggla ist eine Schriftstellerin, die sich in ihren Werken auch intensiv mit ökonomischen Alltagsbegebenheiten auseinandersetzt. In ihrem Roman „sie schlafen nicht“ verarbeitet sie beispielsweise zahlreiche Interviews mit Unternehmensberater*innen, um so deren Arbeitswelt zu beschreiben.

Hanna Meißner (Workshop 2. Tag)

Hanna Meißner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin. Sie hat zur „gesellschaftlichen Konstitution von Handlungsfähigkeit im Anschluss an Butler, Foucault und Marx“ promoviert und forscht u.a. zu feministischer Theorie und Arbeitssoziologie.

Silke Chorus (Workshop 2. Tag)

Silke Chorus promovierte zu den „Care-Seiten (in) der politischen Ökonomie“ am JFK-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin. Schwerpunktmäßig setzt sie sich mit der queerfeministischen Kritik der politischen Ökonomie sowie der Organisierung von Care-Arbeit im Postfordismus auseinander.

Lisa Haller (Workshop 2. Tag)

Lisa Haller promoviert zur „neuen Familienpolitik und ihren selektiven Anreizsysteme“ an der Universität Kassel. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen zudem auch in der Paar- und Familienforschung und dem Reproduktionshandeln im Wohlfahrtsstaat.

Christoph Henning (Workshop 2. Tag)

Christoph Henning habilitiert an der Universität St. Gallen im Fachbereich Philosophie. Daneben arbeitet er in einem interdisziplinären Team zu „Kreativität als Beruf“ und forscht viel zu Marx und seiner Rezeptionsgeschichte sowie zu Glück. Im Frühjahr 2013 war er Fellow am Kolleg Postwachstumsgesellschaften in Jena.

Friederike Maier (Podium 2. Tag)

Friederike Maier ist Professorin für VWL mit dem Schwerpunkt Verteilung und Sozialpolitik an der HWR Berlin und darüber hinaus Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung. Sie forscht unter anderem zu einem europäischen Gleichstellungsindex und der Verknüpfung von makroökonomischer Entwicklung und Geschlechterverhältnissen.

Michael Burda (Podium 2. Tag)

Michael Burda ist Professor für Wirtschaftstheorie an der HU Berlin und thematisiert in Forschung und Lehre vor allem Makro- und Arbeitsökonomik. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der deutschen Ökonom*innen Vereinigung „Verein für Socialpolitik“ und Verfasser des weit verbreiteten Lehrbuchs „Makroökonomie – eine europäische Perspektive“.

Frieder Otto Wolf (Podium 2. Tag)

Frieder Otto Wolf  ist Professor am Institut für Philosophie an der FU Berlin. Seine Schwerpunkte sind insbesondere Humanismusforschung, Filmphilosophie, Arbeit und Marx.

Karoline Krenn (Moderation des Podiums 2. Tag)

Karoline Krenn ist promovierte Soziologin und forscht am Institut für Sozialwissenschaften an der HU Berlin. In ihrer Dissertation hat sie die persönlichen Netzwerke im deutschen Bankenwesen Anfang des 20. Jahrhunderts analysiert. Ferner fragt sie nach dem institutionellen Wandel im heutigen Kapitalismus.